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Die Insel Komodo ist sicherlich einzigartig.Hier taucht man ein in die Vergangenheit,ins Zeitalter der Dinosaurier - denn an der Spitze der Nahrungskette steht eine riesige Echse. Komodowarane werden bis zu 3 m lang und wiegen bis zu 160 Kilogramm. Die meiste Zeit streifen diese Tiere auf der Suche nach Rotwild,Schweinen und anderen Beutetieren durch den Wald.Als Großwildjäger ist dem Komodowaran kein heutiges Reptil ebenbürtig.
Die Großwarane,nach ihren Maximallängen geordnet,umfassen: Papuawaran, V. salvator,
> 3 - 4 m ( ? ) Komodowaran, V.komodoensis, > 3,1 m Bindenwaran, V. salvator,
> 2,5 m Perentie, V.giganteus,
> 2,2 m Buntwaran, V.varius,
> 2,0 m Nilwaran, V. niloticus, >
2,0 m Bengalwaran, V. bengalensis, > 2,0 m Olivwaran, V. olivaceus,
> 1,8 m Dumèrilwaran, V. dumerilii,
> 1,6 m Gouldswaran, V. gouldi,
> 1,6 m Wüstenwaran, V. griseus,
> 1,6 m Rauhnackenw. V. rudicollis,
> 1,5 m Arguswaran, V. panoptes,
> 1,3 m Spencerwaran, V. spenceri,
> 1,2 m Steppenwaran, V. exanthematicus, >1,2 m Pazifikwaran, V. indicus, >
1,2 m Schwarzer Sandwaran, V. rosenbergi, > 1,0 m Langschwanzw. V. glebopalma, > 1,0 m Mertens' Wasserw. V. mertensi, >1,0 m Gelbwaran, V. flavescens, >1,0 m ( ? )
Warane sind heute ausschließlich in den tropischen und subtropischen
Zonen Afrikas, Südostasiens und Australiens verbreitet. Warane besitzen alle ein recht einheitliches eidechsenähnliches Aussehen:
langer, meist spitzer Kopf auf langem, schlankem Hals, massiger Rumpf, getragen
von kräftigen Beinen, sowie ein dicker Schwanz, der meist länger als der Körper
ist. Warane kauen ihre Nahrung nicht, sondern verschlingen sie wie Schlangen an
einem Stück. Dazu können sie den Zungenbeinapparat abspreizen, um den Schlund
zu erweitern. Der Hirnschädel ist zudem vollständig verknöchert und so während
des Schluckens vor Druck vom Mundhöhlendach geschützt. Warane besitzen eine
gespaltene Zunge und züngeln um mit dem Jakobsonschen Organ im Mundhöhlendach
zu " riechen ". Außer Waranen und Schlangen besitzen nur noch einige
Vertreter der Familie der Schienenechsen ( Teiidae ) ebenfalls gespaltene
Zungen. Alle Warane sind tagaktiv und sehen sehr gut, das Gehör dagegen ist nur
schlecht ausgebildet. Schwanzwunden verheilen gut, verlorengegangene Schwanzstücke
wachsen aber nicht nach. Alle Warane sind eierlegend. Eine sichere
Geschlechtsbestimmung ist bei den meisten Waranarten unmöglich, da äußerliche
Geschlechtsmerkmale kaum oder nicht eindeutig ausgebildet werden. Aufgrund ihres Körperbaus wurden die Warane als nahe Verwandte der
Schlangen betrachtet. DNA -Vergleiche wiederlegten diese Annahme jedoch. Die meisten Waranarten sind allein schon wegen ihres großen Platzbedarfs als Terrarientiere ungeeignet, viele Arten sind zudem sehr selten und stehen unter strengem Schutz.
Steppenwaran ( B ) Varanus
exanthematicus
Größe : maximal 1,3 m, normal 0,75 -
1,0 m Lebenserwartung : über 12 Jahre Verbreitung : in einem geschlossenen Gürtel
südlich der Sahara vom Senegal bis in den Sudan, evtl. bis Äthiopien. Lebensraum : trockene, sandig- lehmige Savannen- und Graslandschaften. Haltung : Ich empfehle Einzelhaltung, Da es meistens zu Macht,
-Revierkämpfen kommt etc, Die meistens schlimme Folgen haben. ( ab 5 mal 2
mal 2 KRL ) im großflächigen Trockenterrarium mit Sandgrund, Korkröhren,
Steinen und Wurzelstücken als Versteckmöglichkeit ; regelmäßige UV-Licht-
Bestrahlung sehr zu empfehlen ; Wassergefäß zum Trinken und Baden ; in freier
Wildbahn leben Steppenwarane oft in Wassernähe, im Terrarium liegen manche
Exemplare oft stundenlang im Wasserbecken und baden. Temperatur : Luft 25- 35 °C , lokaler Sonnenplatz bis 45 °C ,
Nachtabsenkung auf 20 °C Luftfeuchtigkeit : in den Wintermonaten geringer, um 60 % , im Frühjahr
um 90 - 100 % , durch häufiges Sprühen Regenzeit nachahmen. Ernährung : Fleischfresser, der in der Natur trotz seiner Größe hauptsächlich
Insekten frißt ; nur gelegentlich Mäusebabys, Eintagsküken, Rinderherz und
Eier füttern, um eine Verfettung auszuschließen. Fisch wäre eine Abwechslung,
( Stinte ) etc. fressen aber nicht alle ! " Ausprobieren " Kein
Katzenfutter , Hundefutter, anbieten, zur Not lieber mal auf Putenfleisch zurückgreifen.... Zucht : Gelege bis 50 Eier werden oft unter Steinen, in freier Natur auch
in Termitenbauten oder unter Baumrinde vergraben ; Schlupf bei 27 - 30 °C nach
152 - 194 Tagen. Besonderheit : Steppenwarane können sehr zutraulich werden. (
nicht alle Exemplare ) Jährlich werden viele Warane aus Afrika exportiert,
wobei nur ein geringer Teil im Terrarium " landet " , überwiegend
enden sie in Fabriken in Form von Häuten für die Lederindustrie. Anmerkung : Man kann Warane auch gut im Hochsommer einige Zeit im Garten
verweilen lassen, richtiges sonnenlicht ist durch nichts zuersetzen.!
Ps : Alle Angaben in diesem Haltungsbericht sind sorgfältig geprüft, und geben den neuesten Wissensstand bei der Veröffentlichung wieder. Da sich das Wissen aber laufend weiterentwickelt und vergrößert, muß jeder Anwender selbst prüfen, ob die Angaben nicht durch neuere Erkenntnisse überholt sind. Es wird keine Haftung übernommen. !!!! In jedem Bundesland gelten andere Genehmigungen, Gesetze,... !
Wird ständig Aktualisiert..
Steppenwaran..
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